
Am 22.7.2026 jährt sich der rechte Anschlag am OEZ in München zum zehnten Mal. Armela, Can, Dijamant, Guiliano, Hüseyin, Roberto, Sabine, Selçuk und Sevda wurden aus rassistischen Motiven ermordet. Obwohl der Anschlag zu den blutigsten Kapiteln des rechten Terrors in der Geschichte der Bundesrepublik zählt, blieb es lange Zeit sehr still um die Tat. Jahrelang kämpften die Angehörigen und Überlebenden gegen viele Widerstände um Anerkennung, Aufklärung und Konsequenzen.
In dem Vortrag sollen die Hintergründe der Tat beleuchtet, der lange Kampf um Anerkennung nachgezeichnet und die offenen Fragen diskutiert werden. Darüber hinaus soll eine kritische Einordnung der Rolle des Staates und eine selbstkritische Perspektive als Antifas in zeitgenössischer Erinnerungspolitik zu rechtem Terror diskutiert werden.
Der „Antifa-Abend Münzviertel“ organisiert diese Veranstaltung gemeinsam mit dem „antifa nt“ aus München im und mit dem „Infoladen Wilhelmsburg“. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion möchten wir euch dazu einladen, an der Bar miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung ist rauchfrei. Der Infoladen ist im Erdgeschoss und es gibt eine mobile Rampe für einen barierearmen Zugang. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.
Wann:
23.06.2026
19:00 Uhr: Einlass
19:30 Uhr: Beginn Vortrag
Wo:
Infoladen Wilhelmsburg
Fährstraße 48, 21107 Hamburg

